Archiv der Kategorie: Public

Momentaner Stand der Wert-Schätzung

Für Projekt:               108’467 CHF
Für Eigenbeitrag:        11’740 CHF
Differenz:                    95’386 CHF

https://www.100-days.net/de/projekt/wert-schaetzung/project

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Momentaner Stand der Wert-Schätzung

Für Projekt: 106’287 CHF
Für Eigenbeitrag: 10’601 CHF
Differenz: 95’386 CHF

Projekt auf 100-days.net wertschätzen.

Vertrauen – Trust

Trust seems to me an important topic in this project. Right in the beginning one of the participants wrote that for him choreography is the trust building component in this project, which will finally design a corporation in which we trust.
Last weekend I had a long and extremely interesting conversation with Bill Forsythe. We also came across trust at one point, talking about banks, who need people’s trust more to create value than they need money. We also talked about money representing unhappiness as it is at the end of the line often earned on someone’s misery. This also reminded me of one of the working sessions when someone stated money is exhausting and stressful.

I finally did some research on trust. It is accepted the main ingredient for transactions to happen between people (apart from the will or need to do a transaction at all), thus the most basic input to our economic system. The more trust on both sides of the transaction parties, the less transaction costs. If we assume that one of the reasons for corporations to exist, is the reduction of transaction costs, we might as well say, the reason for corporations to be founded is to increase trust. Thus the idea of working with choreography, which has presumably the competence as a trust building method, structure or concept to found and lead a corporation, seems the most natural thing to do.

There is obviously also a physical relation between the trust building hormone Oxytocin and dance, which I am about to investigate further.

Trust is a form of social capital.

Game theory has long shown, that we would benefit more, if we collaborate with and/or trust one another rather than following the rational homo oeconomicus in ourselves (e.g. prisoners’ dilemma).

Economically the optimum trust level is considered to be the one, where it is equal for all parties involved. Thus, not a “more” and “higher” than others is to be aimed for, but equality which may be raised together to a higher level, is the way to benefit in trust.

Bringing these statements and thoughts together to form an answer on the still open question, what kind of corporation we should choreograph, my spontaneous answer today would be: A BANK,
a bank of trust, whose aim is not to increase the value of money by using trust, but to value and elevate trust itself.

Bild

Spuren einer Choreographie

Day 25 – First Quarter Report

This is my spontanous first quarter report. I decided to write in english, so I cannot get too fast in my spontanity…

After 25 days I feel the „warm up phase“ is getting to an end:

  • we have established first rituals in our working session: starting the session by collecting questions/themes, that are in that moment present or of importance for each participant personally/concerning corporations/concerning choreography and finishing the session with a anonymous value estimation of each participant
  • we have designed a  Corporate Choreography „Sitzordnung“ for meetings: having chairs facing outwards from a table (you should definitely try this in one of your next meetings and let us know, what you experienced!)
  • we have set up the blog and connected totally 28 participants and over 60 people interested in the project via mailinglists with a wide variety of professional backgrounds (from finance to Alexander technique, from organization psychology to stage design)
  • after the kick-off (which was before the countdown of 100 days) we have worked in 2 short sessions on weekdays and one intensive weekend with 3-7 participants each
  • we have established a routine in people joining and leaving whenever they feel like it
  • I have found a more precise definition of choreography as the design of the perception of movement and time and space
  • the estimated value of the project is 106’187 CHF
    the estimated value of the participants contributions is 10’451 CHF
    (including the kick-off meeting and not being able to count „wertvoll“ and „kostbar“)

and according to my choreographic process the next phase would be the  „research phase“ with a next working session on Wednesday February 20th

I think now, it’s a perfect moment for a little family holiday and keep next week  „session free“ !

Thanks to you all for your curiosity, interest, support, contribution and participation!

herzlich
Katrin

Vorgehen

Die Gründung und Führung eines Unternehmens, damit einhergehende Strukturen, Abläufe und darin implizierte Wertesysteme werden in einem choreographischen Prozess erarbeitet. Es wird eine Choreographie entwickelt, wobei der künstlerische Prozess fortlaufend am unternehmerischen Kontext reflektiert wird. Die Form der Ergebnispräsentation entwickelt sich aus diesem Prozess.

Das „ideale“ Unternehmen?

(Wie) Lässt sich ein Unternehmen choreographieren?

Die Idee:
Wir erschaffen choreographisch ein „ideales“ Unternehmen in 100 Tagen.

Das „ideale“ Unternehmen?

  • das alle aufnehmen kann, die sich einbringen und dabei sein wollen
  • in dem alle so viel arbeiten, wie sie jeweils aktuell gerade wollen bzw. können
  • in dem alle (möglichst viel von dem) einbringen können, was sie jeweils aktuell möchten
  • in dem sich alle individuell gefördert, akzeptiert und willkommen fühlen
  • in dem alle eine (individuell) faire Gegenleistung zu dem erhalten, was sie jeweils einbringen
  • das mit seinen Produkten/Leistungen positiv und nachhaltig zur Gesellschaft beiträgt

Ein solches Unternehmen scheint utopisch.
Als Kunstwerk könnte es jedoch real werden.

Wenn allerdings ein choreographisches Werk geschaffen werden kann, das ein solches Unternehmen modelliert, kann dann nicht auch ein solches Unternehmen real geschaffen werden? Was wird dieses dann der Gesellschaft anbieten können?

Meine Gedanken zum Kontext des Projektes

Ich habe mit der Abschlusspräsentation bewusst eine rein praktische Arbeit gewählt. Die Reflektion, zum Beispiel in einer wissenschaftlichen Publikation wie die Dokumentation des Projektes stellen für mich separate Projekte dar, die ich gerne im Anschluss in Angriff nehme. Darüber, in welcher Form dies geschieht und ob allein oder zum Beispiel in Kollaboration mit den am bisherigen Projekt Beteiligten, möchte ich erst nach Ablauf der 100 Tage nachdenken.

In jedem Falle möchte ich – so wie es sich für mich bisher darstellt – an der Thematik und gerne auch mit den Menschen, die mir im Rahmen dieses Projektes begegnen auch nach den 100 Tagen weiter zu tun haben.

Meine Rolle und Verantwortung gegenüber den TeilnehmerInnen und InteressentInnen

Ich bin diejenige, die alleine für das Projekt die Verantwortung trägt. Alle anderen sind freiwillig dabei und können sich jederzeit zurückziehen.

Es liegt in meiner Verantwortung, mit dem von den InteressentInnen und TeilnehmerInnen gezeigten Vertrauen in das Projekt und in meine Arbeit verantwortungs- und respektvoll umzugehen.

Ich bin diejenige, die die Verantwortung dafür trägt, dass TeilnehmerInnen mitmachen oder nicht. Ich freue mich, wenn bisherige InteressentInnen und TeilnehmerInnen des Projekts von sich aus neue InteressentInnen und TeilnehmerInnen für das Projekt begeistern. Aber wie die Teilnahme, ist auch das freiwillig.

Ich bin diejenige, die die Verantwortung dafür trägt, dass sich das Projekt in die – aus meiner Sicht –  richtige Richtung entwickelt, da es mein Masterprojekt ist, das ich alleine verantworte. Das bedeutet auch, dass ich in Kauf nehme, dass sich TeilnehmerInnen oder InteressentInnen vom Projekt verabschieden, wenn die Richtung für sie nicht mehr stimmt.

Ich lasse mich von meinem Instinkt für den richtigen Weg leiten. Ich fühle mich darin sehr sicher, wohin auch immer dieser führen mag. Sollte ich an einem Punkt verunsichert sein, betrachte ich es als meine Verantwortung, dies für alle am bisherigen Prozess Beteiligten transparent zu machen.

Die Verantwortung der TeilnehmerInnen und InteressentInnen liegt in Ihrer Selbstbestimmtheit, sich so im Projekt zu beteiligen, wie es für sie stimmt. Wenn sie mich auf Misstimmungen, andere Schieflagen oder Chancen und Möglichkeiten hinweisen, ist das für mich ein grosser Beitrag, zu dem jedoch niemand verpflichtet ist.

Ich sehe meine Herausforderung und auch Verantwortung im Umgang mit den TeilnehmerInnen und InteressentInnen darin, diese in Ihrer Selbstbestimmtheit zu bestärken, mich aber gleichzeitig nicht von meinem Weg für das Projekt ablenken zu lassen, selbst wenn dies dazu führt, dass ich mit Wenigen oder allein weiterarbeiten müsste.

Sollte ich das Gefühl haben, dass das Projekt zu einem Zeitpunkt sinnlos geworden ist, sehe ich es in meiner Verantwortung das Projekt abzubrechen und als gescheitert zu erklären, wobei ich das Scheitern ebenfalls als ein Ergebnis betrachte und eben dann dieses zum Thema der Abschlusspräsentation machen würde.

Der Mensch

Der Mensch nicht als Mittel

Der Mensch als Mittelpunkt